Methode

 

Aktienanlage-Navigator.de versucht, einer bestimmten Methode bei

der Auswahl und der Vorstellung einzelner Unternehmen (Aktien)

im angebotenen Börsenbrief zu folgen.

Dabei wirkt eine inzwischen jahrzehntelange Erfahrung an der

Börse gleichermassen unterstützend wie auch ein selbst erschaffenes

Unternehmensbewertungsmodell (EFKR-Modell genannt),

welches einem Kompass ähnlich die "fairen" Unternehmenswerte

berechnen kann. Durch Vergleich von berechnetem Unternehmenswert

auf der einen Seite und aktuellem Unternehmenswert an der Börse

(Marktkapitalisierung) auf der anderen Seite, kann eine Aussage

abgegeben werden, ob ein Unternehmen auf Basis des vorliegenden

Zahlenmaterials an der Börse fair bewertet, überbewertet oder unterbewertet

ist. Nachfolgend finden Sie weitere Kriterien, wie Aktienanlage-navigator.de

bei der Auswahl seiner Aktien vorgeht:

 

  • Bekanntes Kaufen: 

    Deutschland ist ein großes Land mit einer sehr großen Auswahl an

    börsennotierten Unternehmen. Die Kenntnis der deutschen Sprache und

    die potentielle Nähe zu den börsennotierten Unternehmen machen Deutschland

    als Hauptanlagegebiet hoch interessant. Der Zielmarkt für Unternehmen (Aktien) im

    angebotenen Börsenbrief liegt folglich schwerpunktmäßig auf deutschen Aktien.

    Vereinzelt können auch Unternehmen (Aktien) im angebotenen Börsenbrief

    aus Österreich, der Schweiz, Grossbritannien und den USA vorgestellt werden.

    Der Anteil von vorgestellten Aktien aus anderen Ländern als Deutschland soll

    jedoch gering gehalten werden (unter 20 %).

     

  • Werthaltig Kaufen:

    Die Vorgehensweise des werthaltigen Kaufens von Aktien folgt

    der fundamentalen Sichtweise. Charttechnische Signale, Modetrends,

    oder die Zugehörigkeit zu bestimmten Indizes spielen eine maximal

    untergeordnete Rolle.

    Fundamental günstige Unternehmen zu kaufen und diese zu halten,

    bis gesteckte Kursziele ungefähr erreicht werden, dies entspricht

    der Vorgehensweise des angebotenen Börsenbriefs. Zu jeder im

    Börsenbrief vorgestellten Aktie gibt es auch eine Verkaufsempfehlung,

    wenn Kursziele erreicht sind und es keine weiteren günstigen

    Unternehmensnachrichten gibt, die auf noch höhere Kurse hindeuten.

    Verkaufsempfehlungen gibt es manchmal auch dann, wenn die in dem

    angebotenen Börsenbrief getroffenen Annahmen und Kursziele sich

    überraschend negativ verändern.

    Es kann auch dann eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen werden,

    wenn eine Aktie eine negative Performance aufweist.

    Diese Konstellation sollte aber idealerweise nur selten der Fall

    sein.

     

  • Aktien richtig bewerten:

    Wann ist denn nun eine Aktie fundamental günstig und wann nicht?

    Um dies zu beantworten, auch vor dem Hintergrund einer immer

    unsicheren Zukunft der Unternehmensergebnisse, benötigt der

    Anleger ein gut funktionierendes Modell der Unternehmensbewertung.

    Hier finden Sie mit dem so genannten EFKR-Modell

    (EFKR-Modell steht für Eigen- und Fremdkapitalrendite-Modell)

    ein Renditemodell, welches den Unternehmenswert anhand

    der erwirtschafteten Rendite des Unternehmens berechnet.

    Die Rendite wird eingebettet in die vorhandene Bilanzstruktur

    des Unternehmens und das aktuell vorherrschende Zinsumfeld.

    Da dieses EFKR-Modell meiner Meinung nach eine Besonderheit

    darstellt, möchte ich im Menupunkt Bewertungsmodell noch einmal

    gesondert darauf eingehen. Doch vollständig darlegen werde ich das

    EFKR-Modell nicht. Die Ergebnisse sollen meinen Kunden

    vorbehalten sein. Die Vorgehensweise bleibt das Geheimnis

    von Aktienanlage-Navigator.de.

     

  • Wissen, welches Risiko welchen Ertrag erwarten lässt:

    Das Aktienuniversum ist groß. Die Gewinnchancen, aber auch die

    Verlustrisiken, sind es auch. Es gibt unterschiedliche Erwartungen,

    die ein Investor an eine Aktie stellt. Zykliker (zum Beispiel Stahlunternehmen

    oder Automobilunternehmen) erwirtschaften in einem Konjunturzyklus

    oftmals exorbitant hohe Erträge in der Hochkonjunktur, aber auch exorbitant

    hohe Verluste in einer Rezession. Hier ist das Timing entscheidend

    für den Erfolg oder Mißerfolg. Der Kauf eines zyklischen Unternehmens

    sollte folglich zeitlich begrenzt sein und (abgesehen von Ausnahmen)

    nicht über einen ganzen Konjunkturzyklus gehen. Aktien, die weit unter

    Buchwert notieren, bilden in der Regel eine andere Kategorie von

    Investments. Diese Aktien erwirtschaften auf lange Sicht gesehen in der

    Regel nicht ihre Kapitalkosten. Daher benötigen diese Unternehmen

    des öfteren frisches Kapital von Aussen. Je länger Sie in diesen

    Unternehmen investiert sind, umso schlechter für Sie als Investor im

    Durchschnitt. Hier sollte ein Investor nur einsteigen, wenn die

    Bewertung extrem günstig erscheint und wachsam sein, mit einem

    potentiellen Gewinn zügig wieder zu verkaufen.

    Die bekannte Aussage von André Kostolany (Aktien kaufen,

    in die Apotheke gehen, Schlafmittel kaufen und schlafen...

    dann nach einigen Jahren aufwachen und angenehm

    überrascht sein), trifft im Durchschnitt nur auf einen kleinen

    Teil von Unternehmen/Aktien zu, namentlich die Unternehmen,

    die dauerhaft ihre Kapitalkosten deutlichst verdienen,

    weiterhin Wachstum zeigen und zum Kaufzeitpunkt

    günstig zu haben sind. Nur hier macht es Sinn, grundsätzlich

    dauerhaft investiert zu sein. Anschauen sollte sich der Investor

    das Zahlenmaterial aber auch hier in regelmäßigen Abständen.

     

  • Einbettung in Konjunkturzyklus:

    Aktien (Unternehmen), die Aktienanlage-Navigator.de im angebotenen  

    Börsenbrief vorstellt, werden abschliessend noch daraufhin

    geprüft, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist.

    Billig erscheinende, aber zyklische Unternehmen im angebotenen Börsenbrief

    vorzustellen am Ende eines vielleicht 6 jährigen Konjunkturaufschwungs

    ist nur dann vorgesehen, wenn es besondere Gründe gibt. Also ein

    Unternehmen, dass, aus welchen Gründen auch immer, in der nächsten

    Rezession nicht massiv von sich deutlich verschlechternden Zahlen betroffen

    sein könnte.

    Ohne besondere Gründe verzichtet Aktienanlage-navigator.de

    lieber darauf, ein zyklisches Unternehmen am Ende eines

    langen Konjunkturaufschwungs vorzustellen, selbst wenn die

    aktuellen Zahlen und die Prognosen für die Zukunft rosig aussehen.

    Die Gefahr, dass es anders kommt und der Aktienkurs massiv

    einbricht, ist einfach zu hoch.

     

  • "Dividendenliebe"
  • Aktienanlage-navigator.de achtet darauf, dass ein Unternehmen grundsätzlich

    eine Dividende an seine Aktionäre ausschüttet, wenn Gewinne erwirtschaftet

    werden. Wie hoch diese ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist mir,

    dass überhaupt eine Dividende ausgeschüttet wird. Dennoch möchte ich auch hier

    keine totale Blockadehaltung an den Tag legen. Bei besonders gut erscheinenden

    Gelegenheiten (unterbewertet erscheinende Aktien, die keine Dividende zahlen)

    möchte ich auch diese Aktien im angebotenen Börsenbrief vorstellen können.

    Doch auch hier wird der Anteil der "dividendenlosen" Aktien, gemessen an allen

    im angebotenen Börsenbrief vorgestellten Aktien, insgesamt gering bleiben.

     

  • Kaufen, wenn es knallt:

    An der Börse gibt es nur selten einen wirklichen Crash. Auf so eine Gelegenheit
  • zum günstigen Kauf muss der Anleger oftmals lange Jahre warten. Anders sieht es

    hier mit einzelnen Aktien aus. Wenn Unternehmen schlechte Meldungen verbreiten

    und Aktienkurse dieses Unternehmens dann deutlich fallen, bietet sich grundsätzlich

    eine Investition an, wenn das Unternehmen als unterbewertet eingestuft werden

    kann. Unterbewertet im Hinblick auf die aktuellen Unternehmensgewinne. Aber

    auch unterbewertet im Hinblick auf die geschätzten zukünftigen

    Unternehmensgewinne. Diese "Aktiencrashs" kommen aufgrund der Fülle an

    börsennotierten Unternehmen fast täglich vor...und bieten eventuell Chancen.